Allgemeine Hinweise zur Auswahl von KI-Tools
Es gibt unterschiedliche Kriterien, anhand derer Tools beurteilt werden können.
Mögliche Kriterien sind:
- rechtliche Bedingungen (Sitz des Anbieters und Erfüllungsort der Leistung)
- Nutzungsbedingungen des Anbieters
- Weiterverwendung der Daten durch den Anbieter
- datenschutzrechtliche Rahmenbedingungen (DSGVO)
- konkretes Einsatzszenario
- Zugangsmöglichkeiten (Anmeldung, Kosten,...)
- Funktionen des Tools
- Usability des Tools
- Vorschriften/ Empfehlungen der eigenen Institution
- Transparenz des Unternehmens
Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass - je nach Anwendungsbereich - bestimmte Tools besser geeignet sind als andere. Daher ist es sinnvoll, verschiedene Tools kennenzulernen und jene auszuwählen, die am besten zu den eigenen Anforderungen passen.
Datenschutz und Nutzungsbedingungen prüfen
Es lohnt sich, vor der Verwendung eines Tools einen Blick in die Nutzungsbedingungen zu werfen. Diese geben Aufschluss darüber, ob ein Tool für den gewünschten Zweck rechtssicher eingesetzt werden kann. Zudem finden sich dort üblicherweise Hinweise dazu, wie und wo eingegebene Daten weiterverarbeitet oder gespeichert werden.
Empfehlungen und Tools der eigenen Hochschule nutzen
Es empfiehlt sich außerdem, auf den Webseiten der eigenen Hochschule nach bereits empfohlenen oder bereitgestellten Tools zu suchen. Diese Tools bieten meist einen föderierten und datenschutzkonformen Zugriff und ermöglichen die Nutzung verschiedener Sprachmodelle. Ein Beispiel hierfür ist LUHKI 2, das Interface der Leibniz Universität Hannover, das fünf GPT-Modelle zur Nutzung bereitstellt.