In der heutigen Wissenschaft spielt das Publizieren von Forschungsergebnissen eine zentrale Rolle. Durch eine begutachtete Publikation wird die Qualität der Ergebnisse unterstrichen, denn sie gelten dann als von der Fachgemeinschaft geprüft und weitgehend anerkannt.  Die Zahl und Qualität der Publikationen entscheiden häufig über Karrierechancen, Fördermittel und Reputation.

Seit den 2000er Jahren machen sich sogenannte Predatory Journals (räuberische Zeitschriften) die Publish-or-Perish-Publikationskultur (engl. für 'veröffentliche oder gehe unter', sinngemäß: 'wer schreibt, der bleibt') in den Wissenschaften gezielt zunutze, um Geld zu verdienen. Diese Zeitschriften bieten auf den ersten Blick attraktive Konditionen – schnelle Veröffentlichung, garantierte Annahme, geringe Hürden. Wirft man jedoch einen genaueren Blick auf ihre Publikationspraktiken fällt auf, dass sie grundlegende wissenschaftliche Standards missachten: Peer Review findet kaum oder gar nicht statt, Angaben zu Herausgeber*innen sind häufig gefälscht, und die Gebühren dienen allein der Gewinnmaximierung.
Person am PC
In diesem Kurs soll es um das Erkennen und Vermeiden solcher räuberischen Zeitschriften gehen, denn deren Nutzung gefährdet Ihre wissenschaftliche Reputation, bindet wertvolle Ressourcen und untergräbt die Integrität des Publikationssystems durch mangelnde Qualitätssicherung und intransparente Prozesse.


nach abschluss des kurses können sie:

  • erklären, was unter predatory publishing zu verstehen ist,
  • die typischen Merkmale und Risiken von predatory journals erkennen,
  • seriöse und unseriöse Zeitschriften voneinander unterscheiden,
  • hilfreiche Tools zur Überprüfung von Journals anwenden und
  • Strategien für eine verantwortungsvolle Publikationspraxis entwickeln.


➡️ Jetzt kann es los gehen! Klicken Sie einfach unten rechts auf den nächsten Abschnitt, um den Kurs zu starten.

Zuletzt geändert: Dienstag, 10. März 2026, 09:29