Predatory Journals kontaktieren Forschende häufig proaktiv per E-Mail. Typische Merkmale solcher E-Mails sind:

Arm mit Lupe

a) Unpersönliche oder massenhaft versendete Ansprachen

  • „Dear Researcher“, „Dear Esteemed Author“, „Dear Professor“
  • Keine Bezugnahme auf konkrete Arbeiten oder Titel
  • Unkenntnis über das Fachgebiet der adressierten Person

b) Ungewöhnliche Versprechen

  • „Guaranteed acceptance“
  • „Fast-track peer review“
  • „Publication within 72 hours“

c) Drängende oder anbiedernde Sprache

  • „Your expertise is urgently needed“
  • „We believe you are the perfect match for our special issue“

d) Auffällige Absenderadressen

  • Private Mailserver (Gmail, Yahoo)
  • E-Mail-Domains, die nicht zur Journal-Webseite passen

e) Ungewöhnliche Art der Manuskripteinreichung

  • Manuskripte sollen an eine E-Mail-Adresse geschickt und nicht über ein Online-System eingereicht werden

Die Monash Health Library hat die nützlichen Predatory publishing A-Z elements veröffentlicht, in denen die typischen Warnsignale und Strategien von Predatory Verlagen aufgelistet sind.

Zuletzt geändert: Montag, 9. Februar 2026, 09:19